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Start in die Playdowns verpatzt – 2 Niederlagen zum Auftakt gegen direkten Konkurrenten - Saarlouis Hornets
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Start in die Playdowns verpatzt – 2 Niederlagen zum Auftakt gegen direkten Konkurrenten

Mit Voraussagen sollte man vorsichtig sein, doch eines ist nach diesem Wochenende defintiv sicher. Es wird jetzt richtig schwer den Klassenerhalt noch zu schaffen. Der Trend in den letzten Wochen zeigte eigentlich eindeutig nach oben, doch am Wochenende verpassten die Ulm Falcons unseren Hornissen einen empfindlichen Schlag im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga. Doch fangen wir von vorne an…

Spiel 1

Es war einer der heißesten Tage in der näheren Vergangenheit in Saarlouis. Während in London das Giganten Duell in der MLB zwischen den Boston Red Sox und den New York Yankees stattfand, mussten unsere Hornissen im heimischen Ballpark gegen die IT Sure Ulm Falcons ran. Die Hitze war schier unerträglich, doch diese Bedingungen waren für beide Seiten identisch, sodass dies sicherlich nicht als Ausrede herhalten konnte um den Rückschlag zu erklären. Im ersten Spiel des Tages schickte Coach Tim Crow erwartungsgemäß Tomlin Müller auf den Hügel, der bereits vor zwei Wochen einen souveränen Auftritt hingelegt hatte. Doch im Gegensatz zum letzten Spiel musste Tomlin bereits im 1. Inning zwei Homeruns hinnehmen und erwischte somit keinen guten Start in das Spiel. Glücklicherweise waren dies jeweils Single Homeruns, sodass die Gäste nur mit 2:0 in Führung gingen. Im 2. Inning ergab sich für unsere Hornissen die Möglichkeit bei Bases loaded und 2 Outs, den Anschluss herzustellen, doch Josh Ponte ging leider Strike Out, dementsprechend konnte kein Run gescored werden. Die Falcons wiederum konnten sich auf Ihren 1st Basemen Luis Santa Cruz verlassen, der im 3. Inning seinen zweiten Homerun zum 4:0 über den Zaun schlagen konnte. Den Hornissen gelang im weiteren Verlauf in der Offensive zu wenig um den Anschluss wieder herstellen zu können. Doch auch die Offensive der Ulm Falcons konnte in Schach gehalten werden. Tomlin Müller durfte das 6. Inning noch starten, doch nach einem Hit by Pitch und einem Walk, entschied sich Coach Tim Crow dafür, Tomlin nach 95 Pitches vom Platz zu nehmen und der Jugend wieder eine Chance zu geben. Zach Milburn durfte sich als erster versuchen. Doch anders als gegen die starken Hitting Mannschaften wie Mannheim, konnten sich die Ulmer sehr schnell auf Ihn einstellen und es gelang ihnen kontinuierlich auf Base zu kommen. Zach gelang es nicht in die Strikezone zu kommen, sodass die Ulmer 4 Runs, durch Walks scoren konnten. Für Moritz Grützmacher, der nach diesen vier Runs auf den Hügel kam, lief es auch nicht viel besser. Er schaffte es ebenfalls nicht in die Strikezone und musste seinerseits 3 Runs durch Walks zulassen. Der Coach versuchte alles um aus diesem Inning rauszukommen und brachte im Anschluss mit Alexander Bach den 4. Pitcher im 6. Inning. Dieser konnte zwar die Strikezone treffen musste aber auch direkt einen 2 RBI Single von Lukas Antoniuk einstecken.

Foto: KPS Foto

Nach einem weiteren Single von Luis Santa Cruz und zwei Hits by Pitch, war der Tag für Alexander auf dem Mound auch beendet und mit Maximilian Raber wurde der nunmehr 5. Pitcher im 6. Inning bei einem Zwischenstand von 19:0 eingesetzt. Max beendet dieses schlimme Inning mit einem Flyout durch Julius Widmann ins Leftfield. Im weiteren Spielverlauf gelang den Hornissen noch der Ehrenpunkt zum 19:1 durch einen Sack Fly von Jonas Groß. Doch die Offensive der Ulmer hatte weiterhin nicht genug und wollte, so schien es, im 7. Inning ein Exempel statuieren. Sie konnten im 7. Inning noch weitere 7 Runs scoren und beschlossen das Inning mit einem 2 Run Homerun von Lukas Antoniuk zum 26:1. Den Hornissen gelang noch ein weitere Run durch Felix Correa, dann war dieses furchtbare Spiel endlich beendet. Es gibt Niederlagen, die tun weh und es gibt sicherlich Niederlagen, die wirken länger nach. Hoffentlich können die Jungs diese Niederlage als Betriebsunfall abhaken und verdauen diese deftige Pleite schnell. An diesem Tag hatten sie nicht allzu viel Zeit dafür, denn schon eine halbe Stunde später mussten sie sich für das 2. Spiel aufraffen.

 

Spiel 2

Die Geschichte des zweiten Spiels des Tages ist ebenfalls schnell erzählt. Wie diese Saison üblich war der Starting Pitcher für das zweite Spiel Jerod Jobst. Jerod musste, wie Tomlin Müller im ersten Spiel, im 1. Inning den ersten Run durch einen Homerun hinnehmen. Die Offensive der Hornissen versuchte mit agressivem Baserunning zum Erfolg zu kommen, sodass es Felix Correa im 1. Inning gelang 2 Bases zu stehlen und er nach einem Walk zu Beginn bereits bis zur 3rd Base vorgerückt war. Doch es gelang keinem weiteren Batter Felix die Möglichkeit zu geben den Run zu scoren. Im Gegensatz zu den Hornissen konnten die Falcons stetig scoren, nach einem weiteren Run im 2. Inning gelang Joseph Germaine ein 2 Run Homerun im 3. Inning zum Zwischenstand von 4:0. Mit dem dritten Homerun des Spiels konnten sich die Ulmer einen sicheren 7:0 Vorsprung im 5. Inning erarbeiten. Als im 6. Inning den Gästen noch 2 Doubles gelangen, und diese jeweils einen weiteren Run beisteuerten, war das Spiel so gut wie entschieden und die Falcons bei einem Stand von 9:0 kurz davor das Spiel ebenfalls vorzeitig für sich zu entscheiden. Doch im 7. Inning erwachte die Offensive der Hornissen doch noch zum Leben. Yannik Petry schickte Alexander Bach mit einem Single über die Homeplate. Durch einen Hit by Pitch von Lukas Wunn wurde der nächste Run erzielt. Jonas Groß konnte mit einem Single den dritten Run in diesem Inning erzielen. Die Aufholjagd kam aber zu spät, da in den folgenden Innings am Endstand von 9:3 nichts mehr geändert werden konnte.

 

Sicherlich wird es jetzt schwierig, da der direkte Konkurrent aus Ulm nun bereits 5 Spiele Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz hat. Nichtsdestotrotz geben wir uns noch nicht geschlagen. Es sind immernoch 10 Spiele zu spielen, doch aus eigener Kraft ist der Klassenerhalt nun nicht mehr zu schaffen und die Hornissen sind auf Schützenhilfe aus Stuttgart und München angewiesen. Zudem müssen sie auch bei diesen stärkeren Konkurrenten, die über die ganze Saison um die Playoffs mitkämpften, Siege einfahren. Der Hornetszug muss demnach zügig ins Rollen kommen, damit die nächsten Spiele nicht zu einer Art Abschiedstour verkommen  .

 

#GoHornets

 

Text: David Kania