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Hornissen verpassen Möglichkeit Boden gut zu machen - Saarlouis Hornets
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Hornissen verpassen Möglichkeit Boden gut zu machen

Die Hornissen gehen jetzt in die entscheidenden Wochen um den Klassenerhalt. Bei bestem sonnigen Wetter in Stuttgart, erlaubte sich die Offensive der Hornissen einen rabenwarzen Tag. In zwei Spielen gelang sage und schreibe nur ein Hit. Natürlich muss hier auch die gute Leistung der Pitcher hervorgehoben werden, doch gerade in den Spielen gegen Stuttgart und diese Woche zu Hause gegen Ulm, wollte man in der Tabelle aufholen. Doch fangen wir von vorne an…Spiel 1

Im ersten Spiel konnte Coach Tim Crow wieder auf Tomlin Müller bauen. Der junge Reliefpitcher machte seine Sache auf dem Hügel ziemlich gut. In acht Innings ließ er lediglich 9 Hits zu und musste 4 Runs hinnehmen. Er kam in den 8 Innings auf insgesamt 115 Pitches. Auf der gegnerischen Seite konnten die Stuttgarter ihren Starter Antonio Horvatic bringen, der ebenfalls wie Tomlin Müller, dass gesamte Spiel pitchen konnte. Dabei zeigte dieser eine sensationelle Leistung auf dem Hügel und brachte unsere Hornissen schier zur Verzweiflung. In neun Innings ließ er nur einen Hit zu und konnte 14 Strikeouts für sich verbuchen. Für dieses Kunststück brauchte er nur 97 Pitches. Erfreulicherweise konnten die Hornissen in den Auswärtsspielen auch auf Yannik Petry zurückgreifen. Dieser war am letzten Wochenende böse mit Abdiel Alicea Diaz zusammengestoßen, doch glücklicherweise hat er sich bei dieser Aktion nicht schwerer verletzt. Das erste Inning verlief noch ohne Runs und Hits auf beiden Seiten. Im zweiten Inning gelang den Jonas van Bergen ein 2 Run Homerun und er konnte die Führung früh auf 0:2 für die Schwaben stellen. Im dritten Inning gelang dem ehemaligen Spieler der Hornissen ein Double und somit konnte er sicher die 2nd Base erreichen. Der schnelle Kroate nutzte anschließend einen Sacfly von Daniel Zeller um auf 0:3 zu erhöhen. Bis ins 7. Inning blieb es in der weiteren Folge ruhig auf beiden Seiten. Im 7. Inning konnten die Hornissen ihren ersten Hit durch Nick Di Benedetto erzielen. Doch dieser blieb ohne Gefahr für die Stuttgarter, denn sowohl Felix Correa als auch David Reichertz konnten mit einem Groundout an der 1st Base ausgemacht werden. Im 8. Inning besorgten die Hausherren den Endstand zum 0:4 . Nach einem Single von Yannis Weber konnte Danilo Weber scoren. Alles in Allem muss man die starke Pitching Leistung auf beiden Seiten loben. Wobei natürlich die Leistung von Antonio Horvatic hier herausragt.

Spiel 2:

Man merkte den Stuttgartern auch im zweiten Spiel des Tages an, dass sie ihre minimal Chance auf die Playoff Teilnahme wahren wollten. Für die Hornissen ging es im zweiten Spiel zumindest den Split zu erreichen um aus den Abstand zu den Ulm Falcons auf Platz 7 zu verkürzen. Jerod Jobst stand für die Hornissen, wie gewohnt, im zweiten Spiel des Tages auf dem Hügel. Für die Schwaben war es Dustin Ward. Auf der Position des Pitchers schienen die Hausherren an diesem Tag keinerlei Probleme zu haben. War es im ersten Spiel noch Antonio Horvatic der 14 Batter per Strikeout nach Hause schickte, so war es im zweiten Spiel Dustin Ward, dem dieses Kunststück tatsächlich 16 mal gelang. Hinzu kommt dass er im ganzen Spiel der Offensive der Hornissen nichts erlaubte und somit einen seltenen No Hitter für sich verbuchen konnte. Jerod lieferte eine solide Leistung auf dem Hügel. Er musste in 6.1 Innings 9 Runs, bei 2 Hits hinnehmen. Dabei konnte er 5 Strikouts in 136 Pitches für sich verbuchen. Die ersten beiden Innings verliefen für beide Seiten ziemlich ereignisarm. Beide Defensiven sowie die Pitcher hatten einen guten Start in das Spiel erwischt. Im 3. Inning war es wiederum ein 3 Run Homerun, von Daniel Zeller, der die Hausherren mit 0:3 in Führung brachte. Dies schien der Startschuss für die Offensive der Stuttgarter zu sein, denn im 4. Inning konnten Sie durch Tristan Hurler und Danilo Weber die nächsten Runs zum 0:5 scoren. Anders als in den Spielen zuvor hatte die Offensive der Hornissen an diesem Tag erhebliche Ladehemmung konnte die Defensive gar nicht unterstützen. Die Reds hingegen konnten kontinuierlich punkten und so gelang ihnen nach einem Hit von Jonas van Bergen im 5. Inning der nächste Punkt zum 0:6. Im 7. Inning konnten die Schwaben den zweiten 3 Run Homerun des Tages, durch Xavier Gonzales Artega zum 0:9, bestaunen und spätestens jetzt war klar, dass sie den Sack bereits nach dem 7. Inning zumachen wollten. Coach Tim Crow versuchte mit einem Pitcherwechsel, Nick Di Benedetto für Jerod Jobst, das Spiel zu verlängern. Doch bei Bases loaded reichte und einem aus, reichte den Gästen einfach ein Hit und Jannik Denz erreichte die Homeplate zum Endstand von 0:10 nach dem 7. Inning.

Was bleibt also nach solch einem Spieltag übrig? Die Mannschaft muss die reguläre Saison mit einem positiven Abschluss beenden. Hierfür gibt es keine zwei Meinungen. Am Wochenende gegen die Ulm Falcons muss im besten Fall der Sweep her um sich eine komfortable Ausgangsposition für die Playdowns zu verschaffen. Dies wird definitiv schwierig genug und es wird sicherlich kein Selbstläufer werden. Desweiteren muss die Mannschaft unbedingt ihre durchaus vorhandenen Qualitäten auch gegen Teams zeigen, die nicht oben in der Tabelle stehen. Ein erster Schritt und ein erster Fingerzeig wird sicherlich am Wochenende zu sehen sein. Sollten am Wochenende zwei weitere Niederlagen folgen, könnte die Saison ein böses Ende für die Hornissen nehmen. Noch ist es nicht zu spät um den Turnaround zu schaffen und den Menschen da draußen zu zeigen, dass man besser ist als die meisten glauben, doch die Uhr tickt weiter….

 

#GoHornets

 

Text: David Kania