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Wir haben noch einen anstrengenden Weg vor uns, aber wir werden ihn gehen und geben uns nicht geschlagen. - Saarlouis Hornets
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Wir haben noch einen anstrengenden Weg vor uns, aber wir werden ihn gehen und geben uns nicht geschlagen.

Die letzte Woche war für die Saarlouis Hornets eine der schwierigsten in der jüngeren Vereinsgeschichte. Viel wurde im Vorfeld darüber diskutiert, dass man mit entsprechenden Resultaten der, bis dahin, unzufriedenstellenden Saison, noch eine positive Wendung geben könnte. Es war klar, dass der Start in die Woche, mit dem Spiel gegen die Heidenheim Heideköpfe, nicht der Maßstab sein würde. Doch spätestens gegen die Stuttgarter und die Ulmer, mit denen man sich auf Augenhöhe wähnte, sollte der Trend, zu Gunsten der Hornissen, umgekehrt werden. Was übrig blieb ist ein verletzter Starting Pitcher und die Gewissheit, dass es ein sehr schweres Jahr für unsere Hornissen wird und wir es nur gemeinsam als Verein und Fans, schaffen werden den Abstieg zu vermeiden. Doch fangen wir von vorne an…Spieltag vs. Stuttgart Reds

Anders als sonst der Fall werde ich hier nicht auf die einzelnen Spiele eingehen, sondern auf die Spieltage gegen die Stuttgart Reds und die Ulm Falcons im Allgemeinen. Am Tag der Arbeit kamen die Stuttgart Reds nach Saarlouis. Der Plan von Coach Tim Crow war, seine beiden Starting Pitcher für die Spiele am Wochenende gegen die Ulm Falcons schonen. Somit war klar, dass es hier zu ein paar Überraschungen kommen würde. Mit Sebastian Schors, konnte an diesem Tag jedoch kaum einer gerechnet haben. Dieser wurde aus seinem „Ruhestand“ aktiviert und auf den Hügel geschickt. Dabei machte seine Aufgabe solide. Er hat 4 Innings gepitched und hat 6 Runs zugelassen. Ersetzt wurde er anschließend von Florian Maaß und Alexander Bach. Die in den weiteren 3 Innings 9 Runs zulassen mussten. Für die Hornets war am Schlag besonders 1st Basemen Lukas Wunn erfolgreich. Ihm gelangen 2 Hits, von denen einer einen Run für die Hornissen besorgte. Insgesamt konnten die Hornissen gegen eine starke Pitching Staff der Gäste 6 Hits für sich verbuchen und insgesamt 3 Runs erzielen. Das erste Spiel des Tages ging folglich sehr deutlich, mit 15:3, an die Gäste. Auch im zweiten Spiel des Tages wartete Tim Crow mit einer Überraschung auf. Anstelle von Jerod Jobst brachte er, Abdiel Alicea Diaz auf der Position des Starting Pitchers. Abdiel pitchte insgesamt 8 Innings, in denen er 7 Runs zugelassen hat. Bis zum 8. Inning konnte die Partie ziemlich ausgeglichen gestaltet werden. Der Zwischenstand bis dahin war lediglich 4:2 für die Gäste. Doch nach 3 weiteren Runs im 8. Inning, konnten die Gäste für eine Vorentscheidung sorgen. Das im letzten Inning, mit dem jungen Zach Milburn auf dem Hügel, 5 weitere Runs zugelassen wurden, konnte man als Randnotiz verbuchen. Vielmehr durfte sich die Mannschaft auch in diesen Spielen darüber ärgern, dass aus knappen Spielen durch unnötige Fehler deutliche Niederlagen geworden sind. Hinzukommt natürlich dass im zweiten Spiel der Plan von Coach Tim Crow, die Starting Pitcher zu schonen, ad absurdum geführt wurde, nachdem sich Peter Mick, der im Rightfield eingesetzt wurde, nach einem Sturz unglücklich an der Schulter verletzte. Wie lange die genaue Ausfallzeit sein wird, kann man noch nicht genau beziffern. Trotzdem reißt diese Verletzung ein tiefes Loch in die ohnehin schon überschaubare Pitching Lineup der Hornissen.

Spieltag @Ulm Falcons

Wie im ersten Spiel gegen die Stuttgart Reds, musste Coach Tim Crow auch im ersten Spiel gegen die IT Sure Ulm Falcons, aufgrund der Verletzung von Peter Mick improvisieren. Er entschied sich für Florian Maaß als Starting Pitcher. An einem kalten und verregneten Tag, nutzen die Falcons jegliche Fehler der Hornissen direkt aus. Und konnten so bereits in den ersten beiden Innings 13 Runs für sich erzielen. Florian Maaß wurde bereits nach 46 Pitches und 5 Runs vom Hügel genommen und es kam Alexander Bach um das Spiel fortzuführen. Dieser ließ in 5.1 Innings 15 Runs zu. Wie bereits erwähnt kann man den Jungs keinerlei Vorwurf machen, da dies nicht Ihre Position ist und sie hier als Notlösung fungieren müssen. Vielmehr muss die Mannschaft sich darüber ärgern, dass Runner in Scoring Positions, nicht gescored haben. Natürlich ist es schwer eine solch lange Negativserie aus den Köpfen zu kriegen, doch jedes Spiel fängt bei Null an und die Mannschaft muss mit der nötigen Entschlossenheit an den Schlag gehen. Desweiteren müssen die Fehler weiter minimiert werden. Im ersten Spiel hatten die Hornissen ganze fünf Fehler auf ihrer Seite. Das erste Spiel endete dementsprechend nach 7 Innings mit 6:20 für die Ulm Falcons. Doch im zweiten Spiel des Tages konnten die Hornissen auf einen ausgeruhten Jerod Jobst zurückgreifen. Das zweite Spiel sollte ein richtiges Pitcher Duell werden. Sowohl Jerod auf der Seite der Hornissen als auch C. Parra auf Seiten der Ulm Falcons hatten einen sehr guten Tag erwischt. Jerod kam in 7 Innings auf 13 Strikeouts während sein Gegenüber auf 16 Strikeouts in 8 Innings kam. Die Hornissen gingen im 3. Inning nach einem Triple von Florian Maaß mit 2:0 in Führung. Die Falcons ließen aber nicht locker und konnten im 4. Inning auf 2:1 verkürzen. Wieder einmal hatten unsere Hornissen zahlreiche Chancen Runner in Scoring Position nach Hause zu bringen, jedoch muss man auch den Pitcher der Ulmer loben, der einen großartigen Job auf dem Hügel geleistet und dem Druck der Hornissen standhalten konnte. So war es den Falcons vorbehalten im 6. Inning 2 Runs zur 2:3 Führung zu erzielen und den Druck wiederum umzukehren. Nach einem Double, bei einem Aus, im 8. Inning durch Lukas Wunn waren die Hornissen dem Ausgleich sehr nah. Als der Pitcher dann noch einen Wild Pitch warf und Lukas auf die 3rd Base vorrücken konnte, war alles für den Ausgleich angerichtet. Doch leider gingen die nächsten beiden Batter jeweils Strikeout swinging und die Aufholjagd fand ein jähes Ende. Die Falcons konnten nach einem Double durch William Germaine den nächsten Run scoren, somit war das Spiel beendet. Dies war somit auch der Endstand 2:4 für die Ulm Falcons.

 

Was bleibt von dieser Woche über? Welche Rückschlüsse kann man aus der Hinrunde ziehen? Ist die Mannschaft wettbewerbsfähig?

Natürlich ist war es eine ganz bittere Woche für die Hornissen. Wir sind mit hohen Erwartungen rein und kamen mit leeren Händen wieder nach Hause. Viel schwerer wiegt jedoch der Ausfall von Peter Mick für die nächsten Wochen. Es wird noch mehr darauf ankommen, dass die Fehleranzahl gering gehalten wird und die Defensive, welchen Pitcher auch immer, unterstützt. Dass das Team auf der Pitcher Position einen dringenden Bedarf hat, ist natürlich nicht zu übersehen. Dies kann aber in der Kürze der Zeit nicht behoben werden. Es muss sich jetzt jeder in den Dienst der Mannschaft stellen. Wichtig ist den Kopf wieder frei zu kriegen und nicht alles in Frage zu stellen. Die Mannschaft und die Spieler müssen an sich glauben und das ganze auch auf dem Spielfeld zeigen. Wie man in den letzten Wochen sehen konnte, sind es nur Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass bis jetzt kein Sieg gefeiert werden konnte. Doch in der Summe war das einfach zu viel. Ob die Mannschaft wettbewerbsfähig ist? Natürlich ist sie das. Schaut man sich die Ergebnisse der anderen Mannschaften an, so kann man nicht umhin um festzustellen, dass in fast jedem Spiel eine realistische Siegchance einfach nicht genutzt werden konnte. Doch noch ist die Saison nicht beendet und die Mannschaft kann den richtigen Weg einschlagen. Dies kann und wird aber nur als Team funktionieren. In den verbleibenden Heimspielen gegen Mainz, Heidenheim und Ulm wird es aber auch auf die Unterstützung von den Rängen ankommen um gemeinsam das Ziel Klassenerhalt zu schaffen.

 

#Go Hornets

 

Text: David Kania