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Gute Ansätze in Spiel eins reichen nicht aus, Im zweiten Spiel brechen die Dämme - Saarlouis Hornets
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Gute Ansätze in Spiel eins reichen nicht aus, Im zweiten Spiel brechen die Dämme

Beide Spiele gegen die Mannheim Tornados wurden verloren. Doch besonders das erste Spiel zeigte deutliche positive Ansätze, die die Mannschaft für die nächsten Wochen mitnehmen muss. Die Tornados wiederum zeigten in diesen Spielen, warum mit Ihnen in dieser Saison zu rechnen ist. Doch fangen wir von vorne an…

Spiel 1

Coach Tim Crow, hat nach den letzten Spielen und in der Vorbereitung von der Notwendigkeit einer guten Teamchemie gesprochen, die natürlich immens wichtig ist. Besonders dann, wenn man weiß das andere Vereine ganz andere finazielle Möglichkeiten haben, als man selbst und man in solchen Spielen immer über sich hinauswachsen muss. In diesem Bereich, dass konnte man während den Trainings und den Spielen beobachten, stimmt der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Ein Kritikpunkt vom Coach, nach den ersten beiden Spielen gegen München, war die Verbissenheit an der Platte, die viele Spieler dazubrachte, auf falsche Bälle zu schwingen welche zu schnellen Outs führten. Die Schwerpunkte wurden dementsprechend in dieser Woche auch aufs Hitting gelegt. Als Starting Pitcher wurde Peter Mick eingesetzt. Bei den Gästen durfte Gianfranco Rizzo starten. Das Spiel war auf jeden Fall ein Leckerbissen für jeden neutralen Zuschauer. Mit insgesamt 7!!! Homeruns wurde in der Offensive auf jeden Fall nicht gekleckert sondern geklotzt. Die Gäste gingen im ersten Inning, nach einen Sack Fly, mit 1:0 in Führung. Bis zum dritten Inning konnten die Hornissen jedoch nicht nennenswert in Erscheinung treten. Im dritten Inning konnten die Tornados durch 2 Homeruns von Riquerdo Marinez und David Kandilas 4 weitere Runs für sich verbuchen und auf 5:0 stellen, ehe Neuzugang Felix Correa mit einem 2 Run Homerun den Abstand auf 5:2 verkürzen konnte. Doch leider hatten die Mannheimer immer die passende Antwort parat. Im vierten Inning gelangen Ihnen wiederum ein Homerun durch Luis Diaz  zum 6:2. Nach einem Single von Mitch Nillson konnten die Mannheimer den nächsten Run, zum 7:2 erzielen. Im sechsten Inning gelang 3rd Basemen Felix Correa der 2. Homerun des Tages und so gab es auf den Tribünen wieder Grund zum jubeln. Als Reliefpitcher kam Tomlin Müller im sechsten Inning zum Einsatz. Dieser musste anschließend im siebten Inning einen 3 Run Homerun von Juan Martin verdauen. Doch im Grunde machte Tomlin seine Aufgabe ziemlich gut. Bei vier gepitchten Innings gelangen Ihm 4 Strikeouts und er lies 7 Hits zu. Der Schlüssel zum Erfolg in Spiel eins der Gäste war auf jeden Fall die durchweg starke Hitting Lineup, bei denen einzig 2nd Basemen Bendlin kein Hit gelang. Felix Correa, war der Spieler des Tages für die Saarlouis Hornets, nachdem er, neben seinen 2 Homeruns, auch den letzten Run des Spiels nach einem Groundout von Max Raber erzielte. Doch es schien fast so, als ob die Gäste das letzte Wort haben wollten und so schlug Lucas Dieckmann im neunten Inning noch den 5. Homerun für die Gäste in diesem Spiel, zum Endstand von 11:4. Es war grundsätzlich als Zuschauer gar nicht so deutlich wie das Ergebnis es vermuten

Felix Correa

lässt. Jedoch hatten die Gäste wie schon erwähnt einen richtig guten Tag erwischt und hatten immer die passenede Antwort parat. Es gibt auf jeden Fall einige positive Ansätze, die man aus Spiel eins mitnehmen kann und muss. Das Hitting war diesmal verbessert, jedoch besteht immer noch Steigerungspotential. Wenn der Gegner auch einen Sahnetag erwischt und viele gute Hits mit muliple Bases gelingen, bleibt nur sportlich anzuerkennen, dass der Sieg verdient ist.

 

Spiel 2

Das Positive zuerst. Unser Pitcher für das 2. Spiel Jerod Jobst ist wieder fit und konnte erste Erfahrungen in der Baseball Bundesliga sammeln. Er hat zwei Innings gepitched und 63 Pitches geworfen. Dabei musste er sieben Runs zulassen. Leider kann man das ganze nicht objektiv betrachten, da es natürlich schwer ist, nach einer Verletzungspause direkt die volle Leistung abzurufen. Es waren seine ersten Würfe in dieser Saison und wir hoffen und sind uns sicher das wir bereits am nächsten Wochenende in Mainz einen anderen Jerod sehen werden. Die Offensive der Mannheimer um den neuen Headcoach und Spieler Sascha Lutz war in diesem Spiel gnadenlos. Insgesamt konnten sie ihre hervorragende Offensivleistung des ersten Spiels noch steigern und erzielten insgesamt 6 Homeruns. (2x Lutz, Kandilas, 1x Marinez, El-Ajoubi). Für die Hornissen, sammelten Abdiel Alicea Diaz und Florian Maaß ihre ersten RBI’s in dieser Saison. Doch alles in allem war in diesem Spiel zu keiner Zeit das Gefühl da, dass irgendwas zu holen wäre. Zu hoch war die Hypothek aus den ersten 3 Innings mit insgesamt 11 kassierten Runs. Trotzdem muss die Mannschaft versuchen sich hier adäquat zu wehren und sich nicht einfach dem Schicksal ergeben. Es gab während des Spiels durchaus Situationen in denen man merkte, dass die Gäste nicht mit der letzten konsequenz agierten und man ihnen dort hätte weh tun müssen. Das ist der einzige Punkt, den sich die Spieler ankreiden lassen müssen. Das letztlich ein deutlicher Klassenunterschied sichtbar geworden ist, liegt natürlich auch an den unterschiedlichen Möglichkeiten, die beide Mannschaften haben, doch es wäre zu kurz gegriffen diese deftige Niederlage an diesem einen Punkt festzumachen. Vielmehr ist es jetzt die Aufgabe der Mannschaft weiter hart zu arbeiten und den Worten, Taten folgen zu lassen. Es war sicherlich kein besonders guter Start in die neue Saison aber noch ist nichts entschieden und bereits beim Südwest Derby am Wochenende in Mainz hat die Mannschaft die Möglichkeit ein besseres Resultat zu erzielen.

Jerod Jobst

Go Hornets.

 

Text: David Kania